Zeitverlust
Mitarbeiter verbringen viel Zeit mit Suchen, Nachfragen und Zusammentragen statt mit ihrer eigentlichen Arbeit.
Alle Quellen. Ein Zugang. Ihre Regeln.
Ihr Wissen als Fundament für KI.
In Ihrem Unternehmen steckt jahrzehntelange Erfahrung: in Dokumenten und E-Mails, in ERP und CRM, in Handbüchern, Tickets und nicht zuletzt in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter. Der Unternehmenswissensraum macht dieses Wissen auffindbar, verknüpft es und stellt es Ihren Mitarbeitern und KI-Agenten sicher zur Verfügung – immer mit genau den Rechten, die im Unternehmen gelten.
So wird aus verstreuten Informationen ein gemeinsames Unternehmensgedächtnis. Und aus einer allgemeinen KI eine KI, die Ihr Unternehmen wirklich kennt.
In den meisten Unternehmen fehlt es nicht an Informationen, sondern am Zugang zu ihnen. Verträge liegen im DMS, Auftragsdaten im ERP, Kundenhistorie im CRM, Absprachen in E-Mail-Postfächern, Lösungen in Service-Tickets und Handbücher auf dem Dateiserver. Wer eine vollständige Antwort braucht, sucht in vielen Systemen – oder fragt die Kollegin, die „schon immer“ Bescheid weiß. Das hat spürbare Folgen im Alltag:
Mitarbeiter verbringen viel Zeit mit Suchen, Nachfragen und Zusammentragen statt mit ihrer eigentlichen Arbeit.
Dieselbe knifflige Kundenanfrage wird immer wieder neu gelöst, weil die erste Lösung nicht auffindbar ist.
Wichtiges Know-how existiert nur im Kopf erfahrener Mitarbeiter. Fallen sie aus oder gehen in den Ruhestand, geht dieses Wissen verloren.
Neue Kolleginnen und Kollegen brauchen lange, bis sie wissen, wo was steht und wen sie fragen müssen.
Mitarbeiter kopieren Verträge oder Kundendaten in öffentliche KI-Dienste, um schneller zu Antworten zu kommen – ohne Kontrolle darüber, was mit diesen Daten geschieht.
Der demografische Wandel verschärft das Thema: In den kommenden Jahren gehen in vielen Unternehmen erfahrene Wissensträger in den Ruhestand. Die Frage ist nicht, ob Wissen das Unternehmen verlässt – sondern ob es vorher gesichert wurde.
Der Unternehmenswissensraum verbindet die Wissensquellen Ihres Unternehmens zu einem gemeinsamen, intelligent durchsuchbaren Gedächtnis. Ihre Mitarbeiter stellen eine Frage in natürlicher Sprache – und erhalten eine verständliche Antwort mit Quellenangabe, statt selbst in mehreren Systemen suchen zu müssen.
Dokumente und Erfahrungswissen werden im Wissensraum semantisch durchsuchbar gemacht. Geschäftsdaten aus ERP oder CRM bleiben dagegen in ihren Systemen und werden bei Bedarf live über Schnittstellen abgefragt. So ist jede Antwort aktuell, und es entsteht keine zweite, veraltete Datenkopie. ELO und andere ECM-Systeme sind dabei eine besonders wertvolle Quelle für dokumentenbasiertes Wissen – aber nicht die einzige.
Moderne Sprachmodelle können formulieren, zusammenfassen, übersetzen und erklären. Was sie nicht können: Ihr Unternehmen kennen. Sie wissen nichts über Ihre Kunden, Ihre Produkte, Ihre Verträge, Ihre Prozesse und die Erfahrungen Ihrer Mitarbeiter. Genau dieses Wissen entscheidet aber darüber, ob eine KI-Antwort im Arbeitsalltag weiterhilft.
Unternehmenswissen ist deshalb keine Ergänzung, sondern die unerlässliche Voraussetzung für jede wirksame KI-Lösung. Fachlich spricht man vom Kontext: den Informationen, die eine KI zu einer Frage oder Aufgabe erhält. Der Unternehmenswissensraum liefert diesen Kontext – für jede Art von KI-Anwendung.
Fundierte Antworten mit Quellenangabe – nachvollziehbar und prüfbar.
Die KI rät. Im Zweifel erfindet sie plausibel klingende, aber falsche Antworten – Fachleute sprechen von Halluzinationen.
Der Wissensraum ist kein statisches Archiv, sondern wächst mit jeder gelösten Aufgabe. So fließt neues Wissen zurück, statt in einzelnen Chats oder Postfächern zu versickern. Jede Erkenntnis steht dem ganzen Unternehmen zur Verfügung.
Viele Unternehmen starten mit einzelnen KI-Werkzeugen: hier ein Chat, dort ein Agent, Daten per Kopieren und Einfügen. Das Ergebnis sind KI-Inseln ohne gemeinsamen Kontext und ohne Kontrolle. Der Unternehmenswissensraum bildet die gemeinsame Grundlage, auf der alle KI-Lösungen aufbauen – heute ein Assistent, morgen ein Agent, übermorgen ein ganzer automatisierter Workflow. Das Wissen muss nur einmal erschlossen werden und ist dann für jede neue Anwendung verfügbar.
Ein Projektleiter bereitet ein Kundengespräch vor. Statt ERP, DMS, Postfach und Support-System einzeln zu durchsuchen, stellt er eine einzige Frage. Die KI führt die relevanten Informationen zusammen: die Auftragsdaten aus dem ERP, Verträge und Pläne aus dem DMS, die Korrespondenz zum Vorgang aus dem E-Mail-System und offene Vorgänge aus dem Support-System. Das Ergebnis ist eine übersichtliche Zusammenfassung mit Verweisen auf die Originalquellen.
Eine Reklamation geht per E-Mail ein. Ein erster Agent erkennt das Anliegen und ordnet Kunde und Auftrag zu. Ein zweiter Agent durchsucht den Wissensraum nach ähnlichen Fällen und bewährten Lösungen. Ein dritter Agent entwirft daraus eine Antwort und einen Gutschriftvorschlag. Ein Mitarbeiter prüft, ergänzt und versendet – die Verantwortung bleibt beim Menschen. Die neue Lösung wird im Wissensraum gespeichert. Beim nächsten ähnlichen Fall ist sie sofort verfügbar: Das Unternehmen lernt dazu.
Eine neue Kollegin im Vertriebsinnendienst fragt: „Welche Lieferbedingungen gelten für unsere Kunden in Österreich, und wie wurde das zuletzt bei Kunde X gehandhabt?“ Sie erhält sofort eine Antwort aus Handbüchern, Verträgen und früherer Korrespondenz – ohne erfahrene Kollegen aus ihrer Arbeit zu reißen.
Ein Servicetechniker vor Ort beschreibt ein Fehlerbild in eigenen Worten. Der Wissensraum findet passende Handbuchkapitel, frühere Tickets mit demselben Fehlerbild und die dokumentierte Lösung eines erfahrenen Kollegen – auch wenn dort ganz andere Begriffe verwendet wurden.
Wenn Ihr wertvollstes Wissen an einem Ort zusammenläuft, muss es dort besonders gut geschützt sein. Deshalb gilt für den Unternehmenswissensraum ein klarer Grundsatz: Sie entscheiden, wo Ihre Daten verarbeitet werden, wer sie sehen darf und was mit ihnen geschieht. Dieser Grundsatz gilt in zwei Richtungen.
Bei öffentlichen KI-Diensten ist oft unklar, ob Eingaben gespeichert, wo sie verarbeitet oder ob sie zum Training genutzt werden. Mit dem Unternehmenswissensraum behalten Sie die Kontrolle:
Ein gemeinsamer Wissensraum bedeutet nicht, dass jeder alles sehen darf. Ein Grundsatz steht über allem: Eine Unternehmens-KI darf nicht mehr wissen als der Mitarbeiter, für den sie arbeitet.
| Vertrieb | Projekte | Finanzen | Personal | |
|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiterin Vertrieb reguläre Berechtigungen | Zugriff | Zugriff | kein Zugriff | kein Zugriff |
| KI ohne Rechtekonzept technischer Vollzugriff | Zugriff | Zugriff | Zugriff | Zugriff |
| KI mit Rechtevererbung fragt im Namen der Nutzerin | Zugriff | Zugriff | kein Zugriff | kein Zugriff |
Wichtig zu wissen: Berechtigungen in den Quellsystemen allein reichen nicht aus. Sobald Inhalte für eine KI aufbereitet werden, muss auch die KI-Anbindung selbst die Rechte jedes einzelnen Nutzers durchsetzen. Genau darauf legen wir bei Konzeption und Umsetzung besonderen Wert.
Hat keine Berechtigung für Personaldaten und erhält die Antwort, dass dazu keine Informationen vorliegen, auf die sie Zugriff hat.
Ist für Personalakten berechtigt und erhält die Antwort mit Quellenangabe aus dem HR-System.
Ohne Rechtekonzept hätte die KI beiden geantwortet – ein Datenschutzvorfall mit sensiblen Gesundheitsdaten.
Erfahrung und Know-how bleiben im Unternehmen – auch bei Ruhestand, Wechsel oder Ausfall von Wissensträgern.
Antworten in Sekunden statt langer Suche in vielen Systemen.
Bewährte Lösungen werden wiederverwendet, Fehler nicht wiederholt.
Neue Mitarbeiter finden sich schneller zurecht und entlasten erfahrene Kollegen.
Assistenten und Agenten arbeiten mit Ihrem Unternehmenskontext – fundiert, nachvollziehbar und mit Quellenangabe.
Ihre Daten, Ihre Berechtigungen, Ihr Betriebsmodell.
Einmal erschlossen, steht Ihr Wissen jeder künftigen KI-Anwendung zur Verfügung.
Ein Wissensraum muss nicht in einem Großprojekt entstehen. Wir beginnen dort, wo der Nutzen am größten ist, und bauen von dort aus weiter.
Dabei gilt: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt. KI ersetzt Erfahrung nicht – sie erweitert unsere Möglichkeiten. Ihre Mitarbeiter mitzunehmen und zu befähigen ist Teil jedes erfolgreichen Projekts.
Nein. Dokumente und Erfahrungswissen werden für die KI aufbereitet und durchsuchbar gemacht. Geschäftsdaten aus ERP oder CRM bleiben in ihren Systemen und werden bei Bedarf live über Schnittstellen abgefragt.
Nein. Der Wissensraum baut auf Ihrer vorhandenen IT-Landschaft auf und verbindet sie. ELO, ERP, CRM, E-Mail und Dateiserver bleiben, wie sie sind.
Nein, wenn das Berechtigungskonzept richtig umgesetzt ist. Die KI erbt die Rechte der fragenden Person und sieht nie mehr als diese. Genau das stellen wir bei der Umsetzung sicher.
Das entscheiden Sie. Der Wissensraum kann vollständig in Ihrem Rechenzentrum, in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder hybrid betrieben werden.
Neue und geänderte Dokumente werden fortlaufend übernommen. Geschäftsdaten werden direkt aus den Quellsystemen abgefragt und sind damit immer aktuell.
Mit einem klar umrissenen Anwendungsfall, etwa im Service oder im Vertrieb. In einem Beratungsgespräch oder einer KI-Potenzialanalyse finden wir gemeinsam heraus, wo der Wissensraum bei Ihnen den größten Nutzen stiftet.
Ihr Unternehmenswissen ist zu wertvoll, um es in Postfächern, Ordnern und Köpfen zu belassen – und zu wertvoll, um es unkontrolliert in fremde KI-Dienste zu geben. Mit dem Unternehmenswissensraum machen Sie es sicher nutzbar: für Ihre Mitarbeiter, für Ihre KI-Agenten und für alle KI-Lösungen, die noch kommen. Wir zeigen Ihnen gerne, wie das in Ihrem Unternehmen aussehen kann.
Ihre Daten – Ihre Regeln.
Jetzt Beratungstermin vereinbarenSprechen Sie mit unseren Spezialisten – wir beraten. Wir entwickeln. Wir integrieren.